Für heute hatten wir uns eine Wanderung vorgenommen und dabei auf Komoot zur Planung zurück gegriffen. Ziel war ein kleiner Rundweg von etwa 10 Kilometern. Eigentlich gut zu machen – wenn nicht Wind und immer mal wieder Regenschauer angekündigt sind – und man die Tour mit einem Emil in der neu gekauften Kraxe macht. Inzwischen bringt unser Zwerg 12 Kilo auf die Waage. Das ist also wie nur einen ordentlichen Tourenrucksackn zu gehen. Nachbar – aber eben doch ungewohnt und anstrengender.
Der Weg führte entlang der Felsenküste und war wirklich spektakulär. Allerdings ging es dadurch auch immer wieder ein paar Meter hoch – und wieder runter. Oft über Stufen sie grob in den Stein gehauen waren. Schön und naturnah, erfordert aber auch Konzentration, vor allem mit Emil auf dem Rücken.
Halbzeit war bei einem Leichtturm auf einer Landspitze. Zum Glück war die Gastronomie da noch nicht in der Winterpause und wir konnten uns über Burger mit Pommes her machen. Der Rückweg lag dann auf der Ostseite der Landzunge und damit an den Tag etwas windgeschützter.
Nach gut 3 Stunden reiner Laufzeit und gut 5 Stunden mit der m Mittagspause und kleineren Zwischenstopps Klammern wir ziemlich erschöpft am Wohnmobil an.
Als nächster Halt war Gullbranna, etwas südlich von Halmstad geplant. Der Campingplatz war ganz gut bewertet und Bäder und sonstige Räume waren tatsächlich super sauber. Allerdings wurden wir etwas am Ende des Platzes untergebracht, hatten somit einen relativ weiten Weg zu den Einrichtungen und außerdem die Autobahn hinter unserer Parzelle – nur durch ein Wäldchen getrennt. Damit war der Aufenthalt etwas gemischt.