Nachdem wir 30 Stunden unterwegs sind, kommen wir 2 Tage später an – Zeitzonen machen es möglich.
Der erste Teil der Reise verlief entspannt. Der Abschnitt, in dem wir bei dem Nachtflug Frankfurt-Dubai sitzen, ist komplett mit älteren Herrschaften besetzt. Wir dürften so mit die jüngsten gewesen sein. Der 3. in unserer Reihe ist ein Inder, der beim Einsteigen noch eine Dose Jacky-Cola in der Hand hat und da zum Essen auch nochmal mit Hochprozentigem nachlegt. So verschlafen oder dösen er, wir und die übrigen Mitreisenden einen Teil des Fluges direkt nach dem Abendessen.
Der Zwischenstop in Dubai ist unspektakulär und eigentlich nur nervig. Vom Land sieht man im Flughafen wenig – nicht einmal eine Aussichtsplattform haben wir gefunden. Einen kurzen Schlaf auf den immerhin vorhandenen Liegesesseln stören die pausenlosen und überlauten Durchsagen – jeweils in Arabisch und Englisch.
Der zweite Teil ist weniger angenehm. In unserem Abschnitt sitzen gleich 4 Kleinkinder, die sich munter gegenseitig wachhalten. Von dem oft beschworenen “Nach dem Start schlafen die ein” war da nix zu merken. Das mag auch an den vielen Turbulenzen gelegen haben. Auch die Crew ist weniger herzlich als im 1. Teil und das Essen aus Frankfurt war auch besser als das was wir in Dubai an Bord genommen haben. Aber man muss sagen: Das Entertainment-System von Emirates ist wirklich klasse und hilft dann doch die Zeit – immerhin gut 16 Stunden – irgendwie rum zu bringen.
Bei der Ankunft begrüßt uns Neuseeland mit super Wetter. Die Einreiseformalitäten und der berüchtigte Check der Biosecurity sind schnell erledigt – eben weil wir alles offengelegt haben und die Dame von unseren blitzsauberen Wanderschuhen so begeistert ist, dass sie den Rest garnicht mehr sehen will und uns mit einem Lob ziehen lässt. Da hat sich 15 Minuten putzen für die Schuhe mal gelohnt…
Beim Weg in die Stadt kommt uns das Wetter dann nicht mehr so toll vor – Im Sonnenschein bei gefühlten 30 °C die Koffer vom Haltepunkt des Airport-Busses bis ins Hotel zu ziehen macht keinen Spaß. Das Hotel und die Lage entschädigen aber.



Statt Postkarte – Für Helle und Kilian
Mit einem Bild von einem Schiff aus Hamburg grüßen wir die Hamburger – Danke, die Clexane scheinen geholfen zu haben der Thrombose beim Flug zu entgehen |