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Tag 5 – Erste Wanderungen

Neuseeland

Nachdem wir eine gute Nacht verbracht haben, wollen wir das erste mal so richtig aktiv werden und Wandern. Den Beginn sollen gleich 2 Tracks bei Paihia machen, zu denen wir vom Campingplatz in ein paar Minuten fahren.

Den Anfang macht der Paihia School Road Track. Er windet sich durch einen Wald den Berg hoch und endet in einem Aussichtspunkt. Auch hier lassen wir Bilder sprechen – auch wenn sie wieder nicht annähernd wiedergeben können wie grün es ist und wie lebendig der Wald klingt.  *ZirpZirp*

 

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Mittagspause haben wir dann in Paihia gemacht. Nettes kleines Örtchen mit einigen Geschäften. Bei der Gelegenheit wurden ein paar Kleinigkeiten besorgt (Stevie Wonder Gedächtnissonnenbrille für Simon, Handtasche für Maria und dies und das für den Camper-Haushalt)

Danach geht es weiter nach Waitangi, den mit ca 1 1/2h pro Strecke angegebenen Walk zu den Haruru Falls, ausgehend vom berühmten Treaty Ground mit dazugehörigem Museum (Welches wir Kulturbanausen zugunsten des Walks haben sausen lassen). An diesem Ort wurde ein Vertrag zwischen den Vertretern Großbritanniens und den Maori – den Ureinwohnern – unterschrieben. Dieser Zeitpunkt gilt als Gründung von Neuseeland als Staat.

Da wir wegen der vielen Foto- und Vogelbeobachtungspausen aber deutlich länger gebraucht haben, und der Weg zurück außerdem genau die selbe Strecke anders herum ist, haben wir uns entschlossen mit dem Taxi zurück zu fahren.

Auf den Bildern haben sich drei typisch neuseeländische Vogelarten versteckt. Na, wer findet sie?

 

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Für beide Tracks gilt: Der Weg ist das Ziel. Die großen Attraktionen hier in Neuseeland sind oft irgendwie gar nicht so groß. Der Aussichtspunkt nach dem School Road Track ist nett, aber nichts besonderes. Und die Haruru Falls sind schon beeindruckend, aber deswegen müsste man nicht nach Neuseeland fahren. Aber die Wege… die Wege sind wirklich schön, die Natur atemberaubend und eben so völlig anders als in Europa.

Zurück am Camper geht es dann auf direktem Weg Richtung Kaitaia, genau gesagt Ahipara wo unser nächster angepeilter Campingplatz liegt. Den erreichen wir das relativ spät weil nochmal gut 2 Stunden Fahrt vor uns liegen. Der örtliche Imbiss hat zu, beim Kochen geht etwas schief, draußen werden wir von Mücken gefressen und so endet der Tag mit schlechterer Laune als er es verdient hat.
Dazu kommt, dass wir noch nicht genau wissen, wie wir den Tag Morgen verbringen. WAS wir sehen wollen ist klar. WIE wir da hin kommen noch nicht. Die Strecke ist mit dem Camper kaum an einem Tag zu machen – vor allem nicht entspannt. Und eine organisierte Bustour ist uns zu touristisch und wir bekämen nicht alle Punkte zu sehen. Wir werden sehen wie das ausgeht…

 

Statt Postkarte – Für Simons Schwester Katrin mit Alex, Colin und Jael 

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Katrin, Alex und Colin waren schon vor ein paar Jahren in Neuseeland und können vermutlich am besten nachvollziehen, wovon wir hier reden.