Nach der eher weniger erholsamen Nacht ist die erste Handlung am Morgen bei der Hotline des Vermieters anzurufen. Die sind sehr freundlich und kümmern sich umgehend um eine Werkstatt in der Nähe. Was ein Glück – die liegt in dem gleichen Ort wie unser nächstes Ziel. Also müssen wir nicht extra durch die Gegen fahren und verlieren nur die Zeit für Fehlersuche und Reparatur.
Die Fehlersuche hat der Mechaniker in 2 Minuten erledigt – indem er eine Leiter holt und damit einen Blick auf das Dach unseres Wohnmobils wirft. “Da ist ein Loch drin” erklärt er. Na klasse! Wo kommt das denn her? Wir sind uns keiner Schuld bewusst. In der Tat sieht man das Loch wenn man so 3 oder 4 Meter vor dem Wohnmobil steht und damit den richtigen Winkel hat. Aber – DAS haben wir bei der Übernahme natürlich nicht gemacht.
Naja, das Loch wird erstmal fachmännisch verschlossen. Also im Kiwi-Style. Man sagt den Kiwis nach das sie alles mit Klebeband und Draht flicken können. Den Draht braucht der Mechaniker nicht – aber dafür umso mehr von dem Klebeband. Hoffen wir dass das die 4 Wochen durchhält.
So kommen wir schnell zu unserem Ziel: Dem Kiwihouse. Wir hoffen zwar später noch bei anderen Gelegenheiten auf den etwas kuriosen neuseeländischen Vogel zu treffen – aber hier ist das quasi garantiert. Der Eintritt ist zwar kein Schnäppchen, aber dafür bekommt man noch viele andere einheimische Vögel zu sehen und man tut etwas gutes. Das Kiwihouse wird von einer Stiftung betrieben die sich dem Schutz der bedrohten Vögel verschrieben hat. Außerdem durfte man bei der Fütterung der neuseeländischen Sittiche nicht nur zusehen, sondern auch mitmachen. Das sah dann so aus: (Man beachte, wie hervorragend sich Maria farblich angepasst hat!)
Von den Kiwis gibts leider keine Bilder, bei den nachtaktiven Vögeln war fotografieren verboten. Es sind wirklich witzige Tiere und es sieht sehr merkwürdig aus, wie sie da auf ihren zwei Beinen rumstaksen.
Das Etappenziel für den Tag ist Rotorura, wo wir etwas außerhalb einen kleinen aber feinen Campingplatz finden. Rotorura selbst liegt in einer Region die geologisch sehr aktiv ist. Überall kommt warmes Wasser aus dem Boden und es riecht ziemlich penetrant. Aber der Campinplatz ist von beidem verschont uns so verbringen wir eine gute Nacht – auch wenn es in Strömen regnet. Aber unser Wohnmobil ist erstmal dicht
Trotzdem bekommt man bei der feuchten Luft die Nässe durch Kleidung und die durchweichte Matratze nur schwer aus dem Wohnmobil.
| Statt Postkarte – Für Marias Eltern Monika und Albert
Heute denken wir an euch, weil ihr beim Umzug Marias Stofftiersammlung entsorgt habt. Das hat viel Platz geschaffen. Und das Argument “Du hast doch schon so viele Stofftiere” funktioniert auch nicht mehr |