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Tag 11 – Gemütlicher Start und ein Wasserfall

Neuseeland

Die Nacht auf dem Parkplatz im Wald am See ist wirklich erholsam und wir beginnen den Tag mal ganz gemütlich. Außer uns und den Zikaden ist kaum jemand da. Am Morgen geht die Sonne hinter einem vernebelten Berg auf und scheint über den See. So schön, dass wir keine Fotos machen Smile
Ein bisschen ein Nachteil ist, dass es nur Kompost-Toiletten gibt. Aber diese sind halbwegs sauber – Allerdings hatte Maria in der Nacht ohne Licht trotzdem Angst, dass ihr was von unten in den Po beisst Confused smile

Der erste Ziel für den Tag ist Taupo, von wo aus ein Track zu den Huka Falls startet. Vorgegeben ist eine Stunde, wegen Fotos und Sightseeing brauchen wir eher 2. Aber dieses mal lohnen sich Weg UND Ziel. Der Fluss führt das Wasser aus dem sehr großen Lake Taupo ab. Das Wasser ist glasklar. Und es gibt zu Beginn des Walks eine Stelle an der eine heiße Quelle in den Fluss fließt und hier kann man dann baden. Also könnte man wenn heute nicht Sonntag wäre und die Mündung eine einzigen Menschensuppe. Wir nehmen uns vor morgen früh nochmal vorbei zu schauen.

Auch die Falls selbst sind wirklich schön, vor allem wenn die Sonne raus kommt. Die Falls sind weniger wirklich Wasserfälle als vielmehr große Stromschnellen, weil der vorher recht breite Fluss in eine Schlucht von nur wenigen Metern gequetscht wird. Laut einem Schild fließen hier ca. 200.000 Liter Wasser pro Sekunde durch. Das sieht grandios aus und klingt beeindruckend.

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Der Campingplatz in Taupo selbst war dann eher groß und etwas unpersönlich. Und für den recht hohen Preis wird auch nur unnutzbares WLAN und Duschen mit einer Zeitbegrenzung angeboten. Naja, ist halt ein touristisches Zentrum hier. Die Bewertungen der anderen Campingplätze waren schlechter…