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Tag 6 -Freitag – Mölle / Kullaberg

Schwedens Westküste

Für heute hatten wir uns eine Wanderung vorgenommen und dabei auf Komoot zur Planung zurück gegriffen. Ziel war ein kleiner Rundweg von etwa 10 Kilometern. Eigentlich gut zu machen – wenn nicht Wind und immer mal wieder Regenschauer angekündigt sind – und man die Tour mit einem Emil in der neu gekauften Kraxe macht. Inzwischen bringt unser Zwerg 12 Kilo auf die Waage. Das ist also wie nur einen ordentlichen Tourenrucksackn zu gehen. Nachbar – aber eben doch ungewohnt und anstrengender.

Der Weg führte entlang der Felsenküste und war wirklich spektakulär. Allerdings ging es dadurch auch immer wieder ein paar Meter hoch – und wieder runter. Oft über Stufen sie grob in den Stein gehauen waren. Schön und naturnah, erfordert aber auch Konzentration, vor allem mit Emil auf dem Rücken.
Halbzeit war bei einem Leichtturm auf einer Landspitze. Zum Glück war die Gastronomie da noch nicht in der Winterpause und wir konnten uns über Burger mit Pommes her machen. Der Rückweg lag dann auf der Ostseite der Landzunge und damit an den Tag etwas windgeschützter.

Nach gut 3 Stunden reiner Laufzeit und gut 5 Stunden mit der m Mittagspause und kleineren Zwischenstopps Klammern wir ziemlich erschöpft am Wohnmobil an.

Als nächster Halt war Gullbranna, etwas südlich von Halmstad geplant. Der Campingplatz war ganz gut bewertet und Bäder und sonstige Räume waren tatsächlich super sauber. Allerdings wurden wir etwas am Ende des Platzes untergebracht, hatten somit einen relativ weiten Weg zu den Einrichtungen und außerdem die Autobahn hinter unserer Parzelle – nur durch ein Wäldchen getrennt. Damit war der Aufenthalt etwas gemischt.

Tag 5 -Donnerstag – Landskrona

Schwedens Westküste

Am Morgen ging es vom Stellplatz an Hafen in Richtung Innenstadt. Ziel war erst einmal in Richtung der Zitadelle-einer alten Festung. Gut erhalten hab man Inneren und äußeren Wassergraben erkunden und den Innenhof der Zitadelle besichtigen. Leider ist der Rest der Anlage bitte im Rahmen einer Führung zugänglich und da wie außerhalb der Saison reisen, gibt es keine täglichen Führungen mehr. Schade.

Besuchen kann man völlig ohne Führung die Altstadt und nachdem wir den nächsten Tag und den nächsten halt geplant hatten zog es uns zum Mittagessen zu einem kleinen vietnamesischen Imbiss, der vietnamesisches Baguette im Angebot hat. Das kannten wir von anderen Besuchen in Schweden schon und scheint hier verbreitet zu sein. In Deutschland haben wir das noch nie gesehen. Serviert wir ein Baguette, welches mit exotisch gewürztem Fleisch und Gemüse belegt und mit reichlich Sauce getränkt ist. Sehr lecker.

Nach dem Essen ging es wieder zurück zum Camper und los Richtung Mölle. Wir haben uns gegen die Stadt Helsingborg entschieden und wollen lieber das Naturschutzgebiet Kullaberg für zumindest einen Tag erkunden.
Als Campingplatz haben wir einen Platz der Kette First Camp ausgesucht. Das merken wir dass wir aber echt am Ende der Saison unterwegs sind: Der Shop hat Ausverkauf, das Bistro schon geschlossen und außer uns und einer Jugendfreizeitgruppe ist fast niemand mehr auf dem Platz. Macht nix – so ist es wenigstens ruhig.

Tag 3&4 – Dienstag & Mittwoch – Malmö

Schwedens Westküste

Nach einer ganz guten Nacht steht für Dienstag ein Bummel durch die Stadt auf dem Plan. Kurz die App für den ÖPNV geladen, zwei 24-Stunden Tickets gekauft – und los ging es in die Stadt.
Nach dem Frühstück in einen relativ hippen Kaffee, welches gleichzeitig auch Einrichtungs-Laden war und u.a. Wurzelbürsten für 140 Kronen (ca 13 EUR) aber auch ein sehr leckeres Rührei auf Brot (für den gleichen Preis) im Angebot hatte, ging es in die Altstadt. Einfach ein bisschen gucken und bummeln – ohne großes Ziel.
Maria hat Ausschau nach einem Fleecepulli gehalten, wurde aber erst später in einen Lidl fündig 😬

An den Bummel durch die Altstadt Schloss sich ein Spaziergang über einen alten Friedhof und dann durch den daran angrenzenden Schlossgarten an. Vor allem der Garten war wirklich nett und es blühte trotz des Spätsommers immer noch überall.

Am Schloss angekommen, meldete sich der Hunger. Die angepeilte Fischbude im benachbarten Hafen hatte leider nur Aussensitzplätze – dazu passte das Wetter nicht. Also ging es in das Restaurant im Schloss. Klingt nobel – war aber eher Kantine als königliche Küche. Das liegt vielleicht auch daran dass im Schloss heute kein Monarch mehr residiert – sondern ein Museum.
Dessen Besuch war eigentlich für den nächsten Tag eingeplant. Aber wo wir schon mal da waren…

Das Museum hat eine kleine naturhistorische Ausstellung. Vor allem die Aquarien hatten es Emil angetan. Je bunter der Besatz, desto größer die Faszination.
Die ausgestopften Tiere waren auch interessant, für Emils und unseren Geschmack waren sie aber zu tot.
Die sonst im Museum beheimatete Kunstausstellung war geschlossen – wir waren für den Tag aber eh durch. So ging es zurück zum Campingplatz und es gab, mangels Kreativität, Tiefkühlpizza von schon angesprochen Lidl, der auf dem Weg lag.

Donnerstag startet der Tag mit einem kleinen Frühstück und dem Checkout. Nach der Fahrt mit dem Wohnmobil zum Parkplatz am Riberborgstrand sind wir entlang genau dieses Standes in Richtung Hafen spaziert. War dabei besonders auffiel: Die öffentlichen Grünanlagen in Malmö sind super gepflegt. Alle paar hundert Meter gibt es eine kostenlose Toilette im super Zustand und dann sind wie auch noch an einer riesigen Hundrauslauffläche mit Spielplatz für die Hunde und eigenem Badeteich vorbei gekommen. Wirklich beneidenswert.
Der Weg führte uns dann in ein etwas moderneres Viertel, direkt am Wasser. Mittagspause machten wir das bei einem Asia/Sushi-Restaurant. Sowohl das Sushi als auch die Reisnudeln mit Hühnchen waren sehr lecker und der relativ hohe Preis (über 30 EUR und dabei waren das Mittagsmenüs) relativiert sich etwas wenn man merkt, dass in Schweden in der Regel Wasser und oft auch Kaffee & Tee enthalten sind.
nach dem Essen zog es uns dann, am Turning Torso, einen Gebäude, vorbei zur nächsten Bushaltestelle und mit dem Bus zurück zum Wohnmobil. Dann ging es zurück auf die Straße zu unserem nächsten Ziel – Landskrona.
Ausgesucht hatten wir hier einen Stellplatz am Hafen. Auch das ist eine Besonderheit hier in der Region: Viele kleinere Häfen haben nicht nur Liegeplätze für Boote sondern auch Stellplätze für Wohnmobile. Die Ausstattung ist unterschiedlich – Toiletten und eine Dusche gibt es aber meistens. Auf andere Annehmlichkeiten von Campingplätzen wie eine Küche oder einen Ess/Aufenthaltsraum muss man oft verzichten. Genau so sieht es auch im Lundakrahamnen aus: Plätze direkt am haben, saubere sanitäre Anlagen und das war’s. Ist aber mehr als genug. Deshalb ist man ja mit dem Camper unterwegs und es ist auch eine Gelegenheit mal den Grill auszupacken.
Bei einem schönen Sonnenuntergang gibt es Cevapcici und danach eine sehr ruhige Nacht.

Tag 1 & 2 – Sonntag & Montag – Anreise

Schwedens Westküste

Nachdem wir gestern Abend nicht mehr wirklich gepackt haben, wurde es erstmal stressig. Denn Packen mit Kind geht deutlich langsamer als ohne. Außerdem wurde es noch etwas schwierig, die Babyschale im Camper zu installieren.leider musste der Tisch dafür weichen.
So gegen 13 Uhr hatten wir dann soweit alles verstaut und es ging es erstmal nach Hamburg zu lieben Freunden.

Emil war gnädig und hat direkt drei Stunden durch gepennt. Mit kurzer Pinkelpause und intensiver Bespaßung durch Maria haben wir dann durchgezogen und waren trotz Elbtunnel gegen 8 da.
Wunderbar verköstigt durften wir dann noch eine letzte Nacht in einem richtigen Bett schlafen. Nach dem Frühstück sind wir gemütlich gegen 10 losgekommen.

Nach Einkauf und Mittagessen auf Fehmarn dann auf die Fähre und ab nach Dänemark.
Dabei das erste Lehrgeld des Urlaubs: Last-Minute-Tickets am Terminal sind nicht besonders günstig – sondern viel teurer als mit ein paar Stunden Vorlauf online buchen.

Leider hatte Emil dann langsam das Fahren satt und es zog sich etwas. Dann noch Stau auf der Öresundbrücke wo der Campingplatz eigentlich schon in Sichtweite war. Gegen 18uhr konnten wir bei First Camp Malmö endlich einchecken.
Ein ganz netter Platz mit etwas veralteten sanitären Einrichtungen. Zu Essen gabs den Einkaufs Fail Tagliagnocchi, da wir aus Versehen zwei verschiedene Packungen erwischt hatten.

Sehr müde ging es dann ins Bett und alle waren schnell eingeschlafen. So weit so gut für die erste Nacht.

Tag 0 – Der Plan

Schwedens Westküste

Der Plan… tja, der Plan ist ganz einfach: Simon hat vier Wochen Elternzeit, Maria genauso lange Urlaub. Wir haben von Freunden ein Wohnmobil geliehen und das war’s auch schon mit dem Plan.

Aufgrund der Umstände haben wir sonst nichts planen können. In einer Mittagspause mal die KI gefragt und sich kurz mit deren Tip „Slovakei“ auseinander gesetzt aber mehr Gedanken haben wir uns nicht machen können.

Und so ist es Schweden geworden. Die Westküste – um genau zu sein. Das Land kennen wir von bisherigen Urlauben schon. Die Westküste noch nicht. Das soll sich jetzt ändern.

Mittwoch letzter Arbeitstag für Simon, Donnerstag nochmal mit anderen beschäftigen müssen, Freitag die Hunde in Urlaub zu den Großeltern gebracht, Samstag das Wohnmobil geholt – und Sonntag soll es dann los gehen.

Alles natürlich wieder viel zu knapp, chaotisch und unnötig stressig.

Flug nach Sydney

Neuseeland

Wir sitzen im Abflugbereich in Christchurch und warten auf den Flug nach Sydney.

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Sie habe ja recht, aber das kommt jetzt etwas spät…

Tag 30 – Fahrt nach Fox Glacier

Neuseeland

Eigentlich ist für heute nur die Fahrt nach Fox Glacier geplant. Zwischenziele haben wir keine ausgesucht, aber erfahrungsgemäß werfen die sich in Neuseeland ja sowieso in den Weg wenn man einfach irgendwelchen Wegweisern folgt.

So auch heute. Es gibt unzählige Möglichkeiten anzuhalten um sich irgendwas anzuschauen.

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Tag 29 – Doubtful Sound Tour die 2.

Neuseeland

Der Tag begrüßt uns mit einem tollen Sonnenaufgang.

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Tag 28 – Doubtful Sound Tour

Neuseeland

Nach der Empfehlung eines Kollegen von Simon haben wir uns entschieden, den großen Touristenmagneten Milford Sound auszulassen und dafür eine größere Tour auf dem Doubful Sound zu buchen.

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Tag 27 – Queenstown die Zweite

Neuseeland

Die Planung für den Tag ist dank Internet schnell gemacht:
Wir wollen nochmal an dem See entlang fahren, an dem Queenstown liegt und an dem wir schon auf dem Weg in die Stadt entlang gefahren sind. Machen wollen wir auch nochmal einen Walk. Hier ist sich das Internet dann nicht einig, ob man die Einstiegspunkte nur mit einem Allrad-Auto erreichen kann oder nicht. Wir versuchen es ohne Mietwagen und nur mit unserem Wohnmobil.

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